Application and Network Services Management with TOSCA 2.0

Die Topology and Orchestration Specification for Cloud Applications (TOSCA) ermöglicht Anwendern, den Lifecycle von Anwendungs- und Netzwerkdiensten zu verwalten, von anfänglichen Service Deployments bis hin zum Service-Management. TOSCA ist weit verbreitet und herstellerunabhängig. Es funktioniert über Clouds und Netzwerktechnologien, so dass sich die Architekten auf das Anwendungsdesign und die Anforderungen konzentrieren können, ohne von den sich ständig ändernden Besonderheiten der Infrastruktur aufgehalten zu werden. In realen Implementierungen kann es für die Verwaltung des Lebenszyklus von Network Functions Virtualization Funktionalitäten sowie Function-as-a-Service. In diesem Vortrag erläutern die Referenten moderne Entwicklungsparadigmen von TOSCA: Wofür wird es verwendet wofür es verwendet wird, warum wir es brauchen, wenn wir bereits viele DevOps-Tools haben (z.B. Ansible, Puppet, Chef etc.), wie es sich von Terraform unterscheidet, was in der kommenden Version TOSCA 2.0 neu ist, und eine reale Implementierungsgeschichte aus der Open Telekom Cloud.

Dr. Vo ist ein Technologie-Enthusiast mit mehr als 10 Jahren Erfahrung im Bereich Cloud Computing. Seine Doktorarbeit an der Universität Plymouth, Purpose-based Encryption, hat ein neuartiges Verschlüsselungsprotokoll für das Identitätsmanagement vorgeschlagen, das die Privatsphäre persönlicher Daten schützt und mit der General Data Protection Regulation der Europäischen Union entspricht. Bei Open Telekom Cloud der Deutschen Telekom leitet er die Entwicklung der Cloud Topology Designer – Design Once Run Anywhere, der es den Nutzern ermöglicht, sich auf das Design ihrer Cloud Anwendungen konzentrieren und diese in Multi-Cloud-Umgebungen einsetzen können.

Neben seiner Arbeit ist Dr. Vo Hobby-Pianist mit 12 Jahren Unterricht in klassischer Musik.

Chris Lauwers ist Gründer und Geschäftsführer der Ubicity Corporation, einem Anbieter von modellgesteuerten Service Lifecycle Management Systemen. Chris Lauwers ist außerdem Vorsitzender des OASIS TOSCA Technischen Komitees. Vor seiner Tätigkeit bei Ubicity war Chris von 2001 bis 2012 Chief Technology Officer bei Avistar Communications Corp. von 2001 bis 2012. Außerdem war er von 1994 bis 2001 Vice President of Engineering bei Avistar.

Chris verfügt über 25 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und dem Aufbau von Netzwerk- und Kommunikationslösungen für Großunternehmen und Dienstanbieter. Im Laufe seiner Karriere hat Herr Lauwers dazu beigetragen, Pionierarbeit zu leisten mehrere moderne vernetzte Kommunikations- und Zusammenarbeitstechnologien. Seine Doktorarbeit an der Stanford University führte zu einem der ersten Shared-Window-Systeme, einer Technologie, die heute eher als heute als Web Conferencing bekannt ist. Bei Avistar baute er die ersten globalen Bereitstellungen von Desktop-Videokonferenzen auf, darunter auch Desktop-Videokonferenzen, einschließlich der Bereitstellung von interaktivem Video in Virtual Desktop Infrastructure (VDI) Umgebungen. Er schuf auch das erste „Video-Extranet“, das präsenzbasierte Videogespräche zwischen Geschäftspartnern über IP-Netzwerke.

Chris hat einen B.S. in Elektrotechnik von der KU Leuven in Belgien und einen M.S. und Ph.D. in Elektrotechnik und Informatik von der Stanford University. Er hält 91 Patente in den Bereichen den Bereichen präsenzbasierte Interaktionen, Desktop-Video, aufgezeichnete und Live-Medien auf dem Desktop, Multimedia-Dokumente und Datenaustausch

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