Kursfeststellung an deutschen Regionalbörsen – ein Streifzug durch Infrastruktur, Software und Automatismen für den Börsenhandel, vom früher handgestrickten Server bis zum Cloud-Dienst.

Die Wiege der Baader Bank AG steht an der Börse München, wo am 1. Juli 1983 ihr Gründer Uto Baader als Börsenhändler mit der Betreuung des Handels von drei nordamerikanischen Aktien beginnt. Schon damals war die IT (in Form eines Taschenrechners) eine wichtige Komponente für das Börsenmaklergeschäft. Diesem Anfang folgt eine rasante Entwicklung, bei der Uto Baader immer wieder erfolgreich nach Erweiterungen seines Geschäftsmodells sucht. Das Ergebnis dieser Bemühungen ist die jetzige Baader Bank Aktiengesellschaft in Unterschleißheim bei München, die im Handel mit Finanzinstrumenten als eine der führenden Investmentbanken in Deutschland gilt.

Die Baader Bank ist heute an vielen Regional-Börsen in Deutschland als Spezialist und Dienstleister für die Börsen aktiv. Durch die Systeme der Bank werden, automatisch oder teils auch noch vom Händler manuell, Käufe und Verkäufe an der Börse regelgerecht zusammengebracht und der Kurs eines Wertpapiers festgestellt. In dieser Nische betreut Baader die meisten Wertpapiere in Deutschland.

Der Vortrag gibt einen Einblick, welche Infrastruktur und Software für dieses Geschäfts eingesetzt werden. In einem historischen Streifzug wird die Entwicklung und der Einsatz von Automatismen gezeigt – in einer Welt der Börsen und Banken ohne Microservices aber mit BaFin-regulierter IT.

Michael Spindler, Head of IT Operations, Baader Bank

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